Lumière virante vereint drei signifikante Ebenen des Lichts – Funktion, Biologie und Empfindung – gleichwertig in einer Leuchte. Die Bedienung erfolgt intuitiv und lädt dazu ein, Beleuchtungssituationen im Wohn- und Arbeitsraum aktiv zu beeinflussen. Verschiedene Variablen lassen sich mechanisch justieren, bis das Licht den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Kernstück ist ein präzise gefärbter Reflektor, der die kontrollierte Reflexion und Absorbtion verschiedener Wellenlängen des Leuchtmittels möglich macht und sich dadurch positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt.
«Ein Gestalter ist für mich immer in erster Linie ein Entdecker.»





«Am Design interessiert mich die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs: Handwerk, Ingenieurdenken und ästhetisches Empfinden zusammengedacht.»





Drei Fragen an Miguel
Was hat dich bei der Arbeit an deinem Diplomprojekt am meisten überrascht?
Ein Gestalter ist für mich immer in erster Linie ein Entdecker. Daher überrascht mich jedes Projekt von neuem. Im Bezug zum Licht hat mich die Beobachtung, dass die Hierarchie der Helligkeit im Raum massgebend zum Wohlbefinden beiträgt, besonders beeindruckt.
Was interessiert dich am Design?
Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs: Handwerk, Ingenieurdenken und ästhetisches Empfinden zusammengedacht. Wie Kopf, Hand und Herz im Entwurfsprozess miteinander ins Gespräch kommen und das Immaterielle materiell werden lassen.
Woran wirst du dich erinnern, wenn du an dein Studium zurückdenkst?
An all die Möglichkeiten! An die Werkstätten, die Begegnungen mit den verschiedensten interessanten Menschen und die einmalige Situation im Toni-Areal. Ich habe auch im Ausland gearbeitet, manchmal unter prekären Bedingungen, daher fällt mir das Arbeiten in der Quaränte nicht besonders schwer. Ich mag es mit unvorhergesehene Situationen umzugehen müssen und neue Lösungen zu finden, aber schade ist es trotzdem, dass wir die Ausbildung nicht zusammen an der Hochschule selbst abschliessen können.